Es schlägt ein wildes Herz...             ...in meiner Brust

Raus in die Natur - Rein in die Gemeinschaft

Einjährige berufsbegleitende Ausbildung in "Integrativer wildnispädagogik"

Mit Auswilderung meinen wir:

Dass wir in kleinen (oder großen?) Schritten entdecken und erleben, was wir wirklich sind: Ein untrennbarer Teil der Natur und der Gemeinschaft...

  • …durch eine möglichst ganzheitliche und nachhaltige Art des Lehrens und Lernens…

  • …und eine achtsame und tiefe Form der Begegnung und Verbindung mit der Natur, mit anderen Menschen und mit uns selbst…

  • …um als Individuen und Teil dieser Gesellschaft nach Wegen zu suchen, um den persönlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.

Raus in die Natur, rein in die Gemeinschaft. Dieser Pfad führt dich tiefer in die Natur, in die Gemeinschaft und in dich selbst – wenn du magst.

Wir verstehen "Wildnis" dabei mehr als "Prinzip" und weniger als konkreten Ort (mehr zu daztu findest du im Menü unter "Wir und die Wildnis - Unsere Ausrichtung"). Wir sind Wildnis !

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Warum „Auswilderung“? Und wer wildert hier eigentlich wen aus?

Im Naturschutz bedeutet Auswilderung : "Die Freilassung und Wiederansiedlung einer Art in einem Gebiet, in dem sie vorkam, bevor sie vor allem wegen menschlicher Aktivitäten ausstarb." Wir wildern aber keine seltenen Tierarten aus, sondern wollen Dich darin begleiten, die Natur und die Gemeinschaft als Deinen natürlichen Lebensraum (wieder) zu entdecken. Auf uns als Art übertragen bedeutet Auswilderung: Die Freilassung und Wiedereinbürgerung in zwei elementare „Lebensräume“, von denen wir uns als moderne Menschen teilweise sehr stark entfremdet haben: die Natur & Wildnis (ökologische Ebene)  und die Gemeinschaft (kulturelle/soziale Ebene). Neben diesen gemeinschaftsorientierten Ansätzen der ökologischen und sozialen Ebene, wollen wir allerdings auch dem Bedürfnis nach Autonomie nachgehen. Es soll genügend Zeit sein, um in der "äußeren Landschaft" und in den "eigenen inneren Wildnisgebieten" auch ganz alleine auf Entdeckungsreise zu gehen. Du wilderst dich selbst in der für dich stimmigen Intensität und Geschwindigkeit aus.

Auswilderung als Ausbildung!

Bist Du bereit für Deine individuelle Auswilderung?

In einer aufeinander aufbauenden Serie von Seminaren wollen wir Dich in Deinem eigenen Auswilderungs-Prozess begleiten und unterstützen. Unsere Ausbildung  ist vergleichbar mit der Natur- & Wildnispädagogik-Ausbildung einer anderen Wildnisschule. Wer unsere gesamte Ausbildung aus 6 Seminaren durchläuft, so genannte “Jährlinge”, der bekommt ein von der Waldläufer-Wildnisschule ausgestelltes Zertifikat.

Dass “Jährling in Auswilderung” fast so klingt, wie “Lehrling in Ausbildung” ist kein Zufall, allerdings betrachten wir euch nicht als “unsere Lehrlinge”, sondern uns Alle als Lernende in der Natur und in der Gemeinschaft.

...nah dran und mittendrin...

Wen wollen wir damit ansprechen?

Kurz gesagt: Dich.

Wir möchten dich in dieser Ausbildung auf deinem individuellen Weg “in die Natur, in die Gemeinschaft und zu dir selbst” begleiten, völlig egal ob du diesen Weg “nur” für dich persönlich gehst, oder ob du ihn auch beruflich gehen möchtest (oder dies bereits tust).

Willkommen sind alle die – jeder in seiner persönlichen Gewichtung – ein Interesse an den Inhalten der Ausbildung haben, und sich in ihrer eigenen Art und Geschwindigkeit darauf einlassen möchten. Melde dich gerne bei uns falls du dir unsicher bist, ob diese Ausbildung passend für dich ist.

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Was meinen wir mit "Integrativer Wildnispädagogik"?

Die meisten Anbieter von Natur-& Wildnispädagogik-Ausbildungen haben sich auf gewisse Inhalte und Strukturen geeinigt, um einen möglichst einheitlichen Standart gewährleisten zu können und um diesen Begriff nicht willkürlich werden zu lassen. Das ist gut so. Wir sind teilweise seit Jahren in diesen Ausbildungen als Leiter tätig und verwenden für unsere Ausbildung bewusst nicht den Titel Natur-& Wildnispädagogik, sondern Mensch in Auswilderung – denn wir wollen uns mit unserem Angebot möglichst frei bewegen.

Wir möchten auch über den “europäischen Tellerrand” schauen, uns aber auch und vor allem an unserer eigenen Geschichte und Gegenwart orientieren und uns als “Native Europeans / indigene Europäer”, als moderne Erben dieser hier einst heimischen Kulturen damit auseinandersetzen.

Bei den Natur-& Wildnispädagogik-Ausbildungen liegt der Fokus sehr stark auf dem Wissen und den Fertigkeiten indigener Kulturen – auch das ist bei unserer Ausbildung der Fall, gleichzeitig werden bei uns aber auch moderne Ausrüstungsgegenstände, Kenntnisse und Werkzeuge eingesetzt, erklärt und gewürdigt (z.B. Tarp, Karte & Kompass, Kajak, Feuerstahl…).

Wer den Blick zu sehr in die Vergangenheit richtet und gleichzeitig weiter in die Zukunft geht, der läuft Gefahr zu stolpern. Damit wollen wir bewusst umgehen und nennen unseren Ansatz daher "Integrative Wildnispädagogik". Außerdem wollen wir den alternativen (wildnis-)pädagogischen Ansatz bewusst umsetzen, das bedeutet u.a. möglichst flexibel und dynamisch auf die  Gegebenheiten einzugehen (Landschaft, Wetter, Bedürfnisse der Teilnehmer*innen, usw.) - ein Hauptgrund weshalb wir die Teilnehmerzahl auf maximal 12 begrenzt haben.

Brücken schlagen...

Seminare und Ausbildungen dieser Art bewirken oft, dass starke persönliche Prozesse in Gang gesetzt werden – das ist gut und erwünscht. Wir sind uns allerdings auch der darin liegenden Verantwortung als (Beg-)Leiter bewusst und wollen achtsam damit umgehen. Wir wollen keine Abhängigkeit zwischen Teilnehmer/in und Seminar oder Teilnehmer/in und Leiter/in erreichen – Entfaltung kommt vor Kundenbindung!

Wir wollen Brücken schlagen zwischen Seminar und Alltag, zwischen Altem und Neuem – wollen die Qualitäten beider “Welten” würdigen – wir wollen nicht aussteigen aus dieser Gesellschaft, sondern in ihrer Mitte Gemeinschaft entdecken und erleben – und die Wildnis in unseren heimischen Wäldern und in uns selbst.  

Bezeugung im Kreis oder Zertifizierung auf Papier ?

Nach reiflicher Überlegung auf Grundlage vieler Gespräche mit Teilnehmer*innen von wildnispädagogischen Ausbildungen unterschiedlicher Wildnisschulen und jahrelanger Erfahrung in diesem Feld haben wir uns gegen die Ausstellung eines Zertifikates und gegen zertifikatsrelevante Pflicht-Aufgaben entschieden. Wir respektieren den Versuch anderer Wildnisschulen dadurch einen „systemtauglichen Standart“ herzustellen, möchten uns jedoch von den damit verbundenen Widersprüchen zur Wildnispädagogik, wie wir sie begreifen, befreien.

Wer die 6 Seminare der MiA besucht und ein wildnispädagogisches Projekt mit selbstgewähltem Inhalt und Umfang verwirklicht hat, bekommt von uns eine Teilnahmebescheinigung in der die behandelten Inhalte der Ausbildung beschrieben sind. In unserem Verständnis von Wildnispädagogik haben Leistung und Wettkampf keinen dominanten Stellenwert. Ob jemand beispielsweise mehr oder weniger Sitzplatz-Übungen in der Natur gemacht hat, sagt wenig oder nichts darüber aus, wieviel Wissen und Erfahrung er hat, was und wie er erlebt und fühlt oder wie gut er andere in der Natur begleiten kann. Es gibt kein Maß für und keine Kontrolle über die Fähigkeiten und Defizite unserer Teilnehmer*innen – und zertifikatsrelevante Aufgaben und ein Dokument ändern daran auch nichts.

Es ist uns ein wahrhaftes Anliegen, die Inhalte der Wildnispädagogik in unsere moderne Welt zu tragen und sie damit zu verknüpfen, um daraus zukunftsfähige Konzepte, Methoden und Strategien zu entwickeln. Gegenwärtige Werkzeuge wie Hausaufgaben und Leistungsdruck sind dafür eher hinderlich.

Wir führen also keine Listen. Wo wir allerdings sehr achtsam und aufmerksam sein wollen sind die „Geschichten“ über sich und die Welt, die ein Mensch im Laufe der Ausbildung erzählt. Darin liegt für uns der Lernprozess und die Entfaltung unserer Teilnehmer*innen und das wollen und werden wir im Kreis und auch vor potenziellen zukünftigen Arbeitgebern unserer Teilnehmer*innen bezeugen und bestätigen. Und wir glauben, dass darin eine der Wildnispädagogik angemessenere Art liegt, einen Menschen in seiner Entwicklung zu bestärken.

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Outdoor-Wissen 

z.B. Bau eines Biwaks

Termine & Orte im Überblick:

  1. 19.-22. März 2020:  1. SEMINAR - Tauberfranken / Baden Württemberg

  2. 21.-24. Mai 2020:  2. SEMINAR - Weimarer Land / Thüringen

  3. 09.-12. Juli 2020: 3. SEMINAR  - Steigerwald / Bayern

  4. 03.-06. Sep. 2020:  4. SEMINAR - Mecklenburger Seenplatte

  5. 22.-25. Okt. 2020:  5. SEMINAR - Weimarer Land / Thüringen

  6. 14.-17. Jan. 2021:  6. SEMINAR - Steigerwald / Bayern

  7. SEMINAR WIR & DER WEG - steht noch nicht fest

MiA Karte Veranstaltungsorte 2019 Kopie.
Mensch in Auswilderung, Waldläufer Wildnisschule, Ausbildung, Weiterbildung, Wildnispädagogik, Naturpädagogik, Survival, Bushcraft, coyote teaching, Gemeinschaft
Die MiA 2020/2021 ist ausgebucht - Bei Interesse bitte über das Kontaktformular melden, es gibt eine Warteliste für den Fall dass jemand kurzfristig absagt. Danke.
Weitere Infos findest du weiter unten...

DIE SEMINARE

Flyer zum vergrößern bitte anklicken

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07 WIR & DER WEG 2020 Kopie.png

Wir behalten uns vor, den Ablauf und Umfang einzelner Seminar-Inhalte gegebenenfalls an äußere Umstände anzupassen und zu verändern. Wir nehmen unsere Ausschreibung wichtig - mindestens ebenso wichtig nehmen wir allerdings auch natürliche Gefahren, die Bedürfnisse unserer Teilnehmer*innen oder spontane Ereignisse (hunderte von Kraniche die trompetend über uns hinwegziehen, eine spannende Fährte die uns in ihren Bann zieht, eine faszinierende Undulatus-Bewölkung, usw.) ... und bewegen uns damit in bester "wildnispädagogischer Tradition". 

Wasserwandern

im Kajak & Canadier

Weitere Informationen zur Auswilderung

Leitung

Hauptverantwortlicher Leiter Jens Schwarzenbolz, Co-Leitung Bettina Wagner

Investition

Bei einer Gruppengröße von maximal 12 Teilnehmer*innen:

1920,- € (Basispreis) + 300,- € (Nebenkosten)  für die gesamte Ausbildung. 

= 320,- € Basispreis + 50,- € Nebenkosten pro Seminar (in bar)

Die Bezahlung kann als Einmalzahlung oder in Raten  erfolgen.

Nebenkosten

In den Nebenkosten enthalten sind: Unterkunft, ein Teil der Verpflegung, Gruppenausrüstung, Unterrichtsmaterialien, usw.

“Jährlings-Buch”

Ein “Jährlings-Tage-Buch” wird Euch auf Eurer Reise durch dieses Jahr begleiten. Es ist als Erinnerungshilfe und als “Spiegel” für Euch selbst gedacht. Wir geben Euch Anregungen zu diesem Buch, wie Ihr es führt und gestaltet ist am Ende aber Euch selbst überlassen.

Anker- & Inspirationsübungen

Für die Zeit zwischen den Seminaren bekommst du Anker- & Inspirationsübungen mit nach Hause. Damit wollen wir dich darin unterstützen, die Inhalte der MiA nachhaltig in deinem Leben (und in deinen neuronalen Strukturen) zu integrieren und zu verankern. Diese Übungen sind keine verpflichtenden Hausaufgaben, sondern ein Geschenk und eine Einladung an dich, womit du machen kannst, was für dich stimmig ist.

Umfang

6 viertägige Seminare = 24 Seminartage

Veranstaltungsorte

Im Laufe des Jahres werden wir im Rahmen der Ausbildung unterschiedliche Orte und Lebensräume kennenlernen. Der Charakter dieser Plätze wird durchaus unterschiedlich sein. Die einzelnen Veranstaltungsorte liegen in Baden-Württemberg, Thüringen, Bayern und Mecklenburg Vorpommern.

Verpflegung

Die Verpflegung auf den Seminaren wird teilweise von Euch selbst eingekauft und mitgebracht (Grillgut für den ersten Abend, 3x Frühstück, 3x “Brotzeit” für Mittags, Zwischenmahlzeiten / Snacks). Die warmen Mahlzeiten am Freitag und Samstag Abend und eine Küchen-Grundausstattung (Gewürze, Kaffee, Tee, Obst, Kekse, …) werden von uns gestellt und sind in den Nebenkosten enthalten. Die Abendmahlzeiten werden gemeinsam in Kochgruppen auf offenem Feuer zubereitet.

 

Ausrüstung

Die persönliche Basis-Ausrüstung (Zelt, Schlafsack, …) wird selbstständig von den Teilnehmer/innen mitgebracht (wir beraten gerne). Die Gruppen-Ausrüstung (Camp-Küche, Werkzeuge, Planen, …) wird von uns gestellt.

Die Gruppe

Max. 12 Teilnehmer*innen. Vor Beginn der Auswilderung bekommt jede/r eine Teilnehmer/innen-Liste zugeschickt, die auch für eventuelle Fahrgemeinschaften genutzt werden kann.

Die Sprache der Natur verstehen lernen

Kontakt

Jens Schwarzenbolz
Louisgarde 1
97990 Weikersheim

Baden-Württemberg / Deutschland

Mobil: 0178 3476753

info(ät)waldlaeufer-wildnisschule.de

 

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