Wir machen Wildnispädagogik, Tourenleitung und Prozessbegleitung aus Leidenschaft...

Waldläufer Wildnisschule, Biwak, Hochgebirge, Alpen, Strand, Kajak

… von der Altsteinzeit bis Heute … von der Küste bis in´s Hochgebirge…

…wir sind Teil einer Bewegung, wir sind viele … wir, das ist jeder der die Waldläufer Wildnisschule prägt, inspiriert und unterstützt …

...als Leiter/in, Gastdozent/in, Freund/in und natürlich als Teilnehmer/in …und ein paar davon stellen sich hier vor…

Die Waldläufer

Jens Schwarzenbolz Waldläufer Wildnisschule

Jens Schwarzenbolz (*1981)

Seit meiner Kindheit und Jugend bewege ich mich gerne und viel in der Natur, in der Gemeinschaft und in meinen "inneren Landschaften und Wildnisgebieten". Wie der sprichwörtliche Grüne Faden ziehen sich diese Elemente durch mein bisheriges buntes Leben:

  • Stationen meines Lebens: Ausbildung zum Schreinergesellen (1998-2001), Zivildienst (2001-2002), diverse Reisen, Studium an der Freien Fotoschule Stuttgart (2005-2007) und Gründung des Atelier für Ein- & Ausfälle (2008), Mitarbeit in der Offspace-Galerie „Lichtbildnerei Wir sind Babel“ Stuttgart (2010-2012), selbstständige Arbeit in der Land- & Forstwirtschaft (2012-2017) und vieles mehr.

  • seit 2008 habe ich meine Leidenschaft mich mit anderen Menschen in der Natur und Wildnis zu bewegen zum Beruf gemacht. Von 2008 bis 2011 arbeitete ich bei Biber-Tours in der Mecklenburger Seenplatte. 2011-2013 Ausbildungen in Natur- & Wildnispädagogik bei Wildniswandern.

  • 2012 Gründung der Waldläufer Wildnisschule und selbstständige Arbeit als Leiter von Ausbildungen (Natur- & Wanderreiseleiter/Trekking Guide und Natur- & Wildnispädagogik), Seminaren, Camps und Touren.

  • aktuell Ausbildung zum Initiatischen Prozessbegleiter  (IP) am Eschwege Institut (in der Tradition der School of Lost Borders).

Womit ich mich gerne und viel beschäftige ist u.a. …

  • das Verschwinden der Jäger- & Sammler-Kulturen dieser Erde und das vielfältige kulturelle und biologische Erbe dieser Vorfahren (Geschichte, Kunst, Psychologie, Spiritualität, …) “.. keep fighting for your culture, now keep fighting for your land … your dreaming and your warrior spirit lives on and it is so so so strong in the earth in the trees in the rocks in the water in your blood and in the air we breath …” (Spirit Bird – Xavier Rudd)

  • der kritische Blick auf das, was wir so gerne „Wahrheit“ nennen und meine daraus folgende Freude und Ausrichtung an der Wirklichkeit…

Bettina Wagner (*1982)

Ich weiss nicht wie es dir geht, aber ich genieße es, frei und wild umherzustreifen.

Ich wandle gern auf altbekannten Wegen, setze mich in den gemütlichen Kreis der Gemeinschaft, bewege mich fern ab der Zivilisation, verbunden mit mir und meiner natürlichen Umgebung. Ich gestalte meinen inneren Kompass mit bedacht und Hingabe, bahne mir den Weg durch die wilden Gebiete im Inneren und Äusseren. Es war schon immer meine Leidenschaft mich möglichst frei zu bewegen, mich auszuprobieren und Grenzen zu erforschen.

Einige Länder und Kulturen habe ich erkundet und erlebt, viele Handfertigkeiten erlernt und praktiziert, so etliche Träume und Sehnsüchte erfüllt, in Stille gesessen und nichts mehr verstanden - zufrieden.

Ich habe die Stimme des Wandels beständig gehört und bin ihr gefolgt.

Meine „Arbeit“ war bisher oft nur eine Notwendigkeit, mein buntes Leben zu finanzieren. Das hat sich jetzt geändert. Ich habe meinen Weg gefunden, das Notwendige mit meiner Leidenschaft für das wilde „da draussen“, meiner Liebe zum „nomadischen UnterwegsSein“, meiner Freude an der Entfaltung Anderer und meiner Demut an dem stetigen Wandel unserer Identitäten und "Wahrheiten" zu verbinden.

Die Waldläufer Wildnisschule ist für mich ein Raum für Austausch, Beziehung und Entwicklung.

Es ist mir eine Freude, dich mit unseren Kursen und Seminaren ein Stück auf deinem „Wilden Weg“ zu begleiten.

Es gibt so viel zu entdecken, immer wieder neu, immer wieder anders und oft sehr vertraut.

Dominik Kron (*1987)

Rastlosigkeit war schon immer die treibende Kraft in meinem Leben: Zunächst als Bewegungsdrang, später als Fernweh hat sie mich quer durch Europa und in weit entfernte Regenwälder getrieben. In Bewegung und Unterwegs zu sein ist für mich der natürliche Zustand des Menschen - warum sonst haben wir so lange Beine? Daher interessieren mich seit langem die Pfade, welchen Menschen seit Jahrtausenden folgen und wie wir uns dabei immer wieder an verschiedene Lebensräume anpassen.

 

Nach meiner Ausbildung zum Mediengestalter verschlug es mich zunächst durch puren Zufall für einen Freiwilligendienst nach Vietnam, wo ich ein Jahr lang als Naturfotograf durch den Nationalpark Bach Ma streifen durfte. Anschließend hat es mich nach der Rückkehr nicht allzu lange in der Medienbranche gehalten und ich suchte erste Erfahrungen auf dem Wasser, als Leiter für Kanu- und Drachenboottouren auf den Lauenburgischen Seen. Es folgten noch mehrere Jahre der Unruhe, während derer ich mehrmals nach Vietnam zurück kehrte und zwischendurch von Würzburg nach Istanbul wanderte. Unterwegs begegnete ich immer wieder Menschen, die sich ebenso wie ich nach mehr Zeit im Freien und dem Unbekannten hinter dem Horizont sehnen. Oft fehlt ihnen nur eine einladend ausgestreckte Hand und so absolvierte ich zuletzt eine Weiterbildung zum Trekking-Guide.

 

Die Leidenschaft für die Bewegung in und mit der Natur; die vielfältigen Eindrücke der Umgebung aufnehmen und sich darauf einlassen; auf natürliche Herausforderungen eingehen - diese Momente mit anderen teilen zu können, zählt für mich zu den schönsten Erlebnissen.

Ulrike Quartier (*1966)

  • Diplom Designerin

  • Lehrgang Fährtenlesen, (Wildniswissen) – Tracker Level 3 zertifiziert (Cybertracker Conservation), Track & Sign, Trailing

  • Natur- und Wanderreiseleiterin / Trekking-Guide (Wildniswandern)

  • vielfältig in der Wildnispädagogik und Permakultur weitergebildet

  • Koordiniert und begleitet die Natur- und Wildnis-pädagogischen Projekte und Vorhaben an den Versuchsschulen des Landes NRW, Laborschule und Oberstufen-Kolleg Bielefeld

 

Vom unermüdlichen Draußensein als Kind und Jugendliche, über das Studium der kulturellen Zeichen, dem tiefen Eintauchen in das Fährtenlesen und mit ganzer Aufmerksamkeit zu den Wurzeln des Lernens und der Gemeinschaft zurück – so schließt sich ein Kreis.

Ines Collmer (*1966)

Meine erste bewußte Erinnerung an meine Kindheit ist die an ein kleines Mädchen, das ganz versunken in ihre Welt mit den Blumen spricht. Diese Verbundenheit mit den Wesen um uns nenne ich eine tiefe Liebe und aus dieser Liebe entspringt eine tiefe Sehnsucht nach Verbindung, Verbindung mit mir, der mich umgebenden Natur und Menschen. Musik, Gesang, Tanz, Wegbegleitung sind für mich Stationen, die mich immer wieder mit dieser Liebe und Sehnsucht in Kontakt bringen und mir damit auf meinem Weg "meinwärts" helfen.

  • das Erlernen der Violine mit 5 Jahren

  • Orchesterstelle in der Oper Hagen

  • Ausbildung zur Wildnispädagogin

  • Ausbildung zum spirituell psychologischen Wegbegleiter

  • zertifizierte Kräuterführerin

  • langjährige Meditationspraxis, u.a. in MBSR, MSC, Sumarah

  • Ausbildung an der Rhöhner Heilpflanzenschule

  • zahlreiche Weiterbildungen, z.B. in Vogelkunde, Spurenlesen etc.

  • Tänzerin, Reiterin, Mutter eines erwachesnen Sohnes und...

  • Suchende...

…WIR AUS DER TEILNEHMER*INNEN-PERSPEKTIVE...

Masuren, Waldläufer Wildnisschule, wer wir sind
Masuren, Waldläufer Wildnisschule, wer wir sind
Masuren, Waldläufer Wildnisschule, wer wir sind

Ein einzigartiges Erlebnis

Im Jahr 2017 habe ich an der Scout -Paddeltour in Masuren (Polen) teilgenommen. Für mich persönlich ein absolut einzigartiges Erlebnis, dessen Widerhall und Echo mich immer noch begleitet.Vom ersten „Aufeinandertreffen“ per e-mail über die Wildnisschule bis hin zum ersten realen Treffen entspannte sich im wahrsten Sinne des Wortes bereits ein erster grüner Faden, der sich nur noch entwickeln musste und es auch sofort tat. Sämtliche Ängste und Zweifel , die man so  in sich trägt zwecks “weil, wenn, dann, etc“, konnte ich vom ersten Moment an getrost in die Tonne treten, weil ich ihnen einfach nie mehr in dieser Zeit begegnet bin.

Zu erfahren und zu empfinden, wie es sich anfühlt sich mit den Menschen um einen herum, mit der Wildnis und der Natur und mit allen Bedürfnissen und Gefühlen, die da in jeder Hinsicht und in jeder Präsenz sind und existieren, einfach zu verbinden, um ihnen Raum, Sprache und eine Stimme zu geben, das habe ich dort in Masuren erfahren.

Ich mag es, wenn eine Leitung so sensitiv mit den einzelnen Facetten eines jeden Teilnehmers umgeht, Raum gibt, um gleichzeitig auch Aufgaben zu verteilen, Strukturen zu vermitteln und Konzentration für die jeweilige Situation einzufordern, Selbstverantwortung und Gemeinschaftssinn zu fördern.

Unvergessen alle Elemente in jeder spielerischen und nicht bewertenden Facette des Lernens. Ein nachhaltiges und lebendiges Netzwerk der Natur: zum einen in lauter Einzelteile aufgespalten (Spurenlesen, Pflanzenkunde, Vogelstimmen etc.), um es dann, jeden Tag von morgens bis abends, in einen einzigen Rhythmus zu geben, der das eigentliche Sein widerspiegelt. Ein ganz besonderer gemeinsamer und auch alleiniger Kosmos entsteht. Raum gibt es nicht nur genügend, die Waldläufer Wildnisschule schenkt ihn auch mit ganzen Händen.

 

Katharina Wahlefeld

Hier praktiziert,  das in der wildnispädagogischen Aus-bildung gelernte Anschleichen, lässt uns in das "sonst dem Hasen vorbehaltene Umfeld" sorgsam eintreten. Der Hase beobachtet uns, fühlt sich aber nicht bedroht. Es ist wie ein Spiel der Freundschaft, leicht, vertrauensvoll und frei.

Das bedeutet für mich Lebensfreude

Ich war  als Teilnehmerin einer Gruppe auf der Peene paddeln. Jens war unser Leiter. Diese paar Tage hinterließen ein tiefes neues Erleben. Nicht nur die Natur, sondern vor allem das "wie" Jens uns führte.

Er ist kein Macher und dennoch ist alles zuverlässig gemacht, dazu noch das Angebot zum Mut, zur Lust an einer " Erweiterung der eigenen Grenzen" behütet zu gehen, ohne dass ich dieses Angebot irgendwie nehmen muss. Ich war immer frei und es entstand tief innig eine stille Freude, Teil des Ganzen zu sein so wie ich bin, in meiner Seele auftauchen. Teil der Menschen, Teil der Tiere, Teil der Natur.

Das war der erste Kontakt zu einem mir vorher unbekannten stillen Lauschen, da wo meine Seele zuhause ist.

Seitdem suche ich diese Art der Ausbildung und der Reisen und kann die Reisen mit Jens Jeder und Jedem weiterempfehlen, die /die diese "stille Liebe zum Sein" sucht. Danke, für die Offenbarung.

 

Vor ein paar Wochen durfte ich mit Bettina, im Rahmen von 4 Waldtagen mit Jens, kennenlernen. Da entstand eine neue Dimension der Begegnung, verbunden mit der von Bettina geleiteten Councilarbeit. Ein tiefer Begegnungsort - warm, offen, ruhig. Ein anderer Ort der Begegnung, der ähnlich wie oben beschrieben mich in Verbindung bringt mit dem "was wirklich ist".

Leben spüren - die Verbundenheit offenbart und zum "Ja zum ehrlich tiefen Menschsein" sich "traut". Das bedeuted für mich Lebensfreude.

Auch hier ein Danke, für diese Dimension des Lebens, die ebenso eine Tiefe Sehnsucht meines menschlichen Seins berührt.

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