der wandel kniete sich in der Wildnis neben mich nieder und mit der Sanftesten Stimme, die ich je gehört habe, sagte er: "Ich liebe es, der Grund für deinen Neuanfang zu sein." Dann küsste er die Tränen aus meinen Augen, stand auf und nahm mich an die Hand.

Heather O'Hara

Initiatische Prozessbegleitung®

Wir können immer wieder in unserem Leben beobachten, dass etwas nicht mehr stimmig ist, und wir verspüren eine Sehnsucht nach Veränderung. Manchmal sind es Wandlungsprozesse, die uns auf eine natürliche Weise schon eine Weile rufen und innerlich beschäftigen, manchmal sind es aber auch unweigerliche “Einschläge” wie Trennung, Verlust eines Nahestehenden, schwere Krankheit oder Burnout, die uns aus unserem vertrauten Leben werfen.

 

„Die einzige Konstante im Leben ist der Wandel“

 

Wenn sich etwas in uns wandeln möchte, gibt es einen so genannten Wendepunkt, der oft auch als Krise bezeichnet wird. Ein passenderes Wort dafür wäre vielleicht “Wachstumskrise”.

Dieser Prozess ist mit viel Unsicherheit und Angst verbunden, da das “Alte” uns nicht mehr entspricht und das “Neue” noch nicht erkennbar ist und uns trägt.

Wir alle wissen, wie schwer solche Zeiten sein können, dass sie manchmal alles von uns fordern und wirklich Mut abverlangen. 

Und genau in solchen “Krisen” liegen Wachstum und Potential zur Entfaltung, wenn sie wirklich durchlebt werden. 

Unsere Vorfahren und indigene Völker haben die Mitmenschen in ihrer Gemeinschaft in diesen Wandlungsprozessen nicht alleine gelassen. Sie haben die Mitglieder begleitet und ihnen so die Möglichkeit gegeben, in eine neue Bestimmung oder Rolle hineinzuwachsen und darin gewürdigt und anerkannt zu werden. Das war und ist der Moment einer Initiation.

 

Durch die initiatischen Prozessbegleitung® wollen wir diesen würdevollen Umgang mit Übergangskrisen aufgreifen. 

 

Der Begriff Initiatische Prozessbegleitung® wurde von Holger & Gesa Heiten vom Eschwege Institut geprägt und ist eine moderne Form der Begleitung in Übergangsprozessen. 

Sie arbeitet mit dem Lebensrad der “Vier Schilde”, den darauf basierenden Methoden des tieferen Selbstverstehens durch den “Spiegel der Natur”, mit der gewaltfreien und gemeinschaftsbindenden Kommunikationsform “Way of Council” sowie mit modernen Formen von Übergangsritualen.

Die Vier Schilde

Das Lebensrad der Vier Schilde ist ein natur-psychologisches Entwicklungsmodell, das auf eines der ältesten psychologischen Systeme der Welt zurückzuführen ist. Meredith Little und Steven Foster von der School Of Lost Borders haben das Modell aus Überlieferungen vor allem nordamerikanischer, indigener Völker weiter entwickelt und für die Bedürfnisse unserer Zeit nutzbar gemacht. 

Es basiert auf der Grundlage, dass der Mensch nicht getrennt von "der Natur" existiert, sondern unweigerlich Teil von ihr ist. Es beschreibt vier universelle Qualitäten, die sich in regelmäßigen Abständen wiederholen. Diese Verlaufsmuster lassen sich in den grossen und kleinen Zyklen unseres Planeten und unseres Lebens wiederfinden. Entsprechend dieser zyklischen Abläufe können wir auch unsere menschliche Entwicklung betrachten. Wenn es gelingt, die vier Qualitäten ausgewogen im Leben zu integrieren, können wir sozusagen in der Mitte unseres Lebensrades ausbalancierend stehen und freier bestimmen und handeln. 

Natur als Spiegel

Aus neurologischer und wahrnehmungspsychologischer Sicht nehmen wir die äußere und unsere innere Welt immer durch individuell verschiedene Filter wahr. Diese Filter hängen jeweils mit unserem derzeitigen seelischen Befinden, unseren Werten, Überzeugungen und Glaubenssätzen zusammen. Das von uns Wahrgenommene sagt daher viel mehr über uns, als über die objektive Welt selbst aus. Darum ist es schwer zu behaupten, “dass die Welt nun mal so ist wie sie ist”. Vielmehr müsste man sagen, die Welt ist so, wie man gerade ist und sie dadurch wahrnimmt.

Die alten Kabbalisten sagten schon: “Nie könne man in seiner Wirklichkeit etwas anderes erkennen als sich selbst.”

 

Wir bedienen uns daher in Wachstumsprozessen am “Spiegel der Natur”, indem wir auf “intuitiven Spaziergängen und Paddeletappen” allein “da draußen” zu bestimmten Themen und Fragen unterwegs sind. In dieser “Schwellenzeit” begegnet uns die Natur als neutrales nicht wertendes Gegenbild. Nach dieser Solozeit, teilen wir in der Gruppe das, was wir erlebt haben und bekommen diese Geschichte "zurückgespiegelt”. Dadurch kann sich uns ihr Gehalt auf einer tieferen Ebene offenbaren, und wir erhalten Antworten auf unsere Fragen und Zugang zu unserem inneren Wissen jenseits rein intellektuellen Verstehens.

Way of Council

Council ist eine gewaltfreie Kommunikationsform, die anerkennt, dass Menschen in der heutigen Zeit Verlangsamung, Achtsamkeit und das Miteinbeziehen  unserer “Herzintelligenz” zum größten Teil erst wieder lernen und üben müssen.

Im Way of Council steht das Zuhören im Mittelpunkt. Es wurde aus alten Traditionen und modernem Wissen von der Ojai Foundation Kalifornien zu der heutigen Form weiterentwickelt.

Durch einige Gesprächs-Leitlinien entsteht ein Raum für Mitgefühl und Ehrlichkeit. Es fördert authentischen Selbstausdruck, Anerkennung, Achtsamkeit und Verbindung in Gruppenprozessen.

Durch die Haltung im Council und dem Schlüssel “sich gehört fühlen”, kann etwas ungeahnt Neues entstehen, ein Raum für neue Einsichten und neues “Verstehen”, welches sich der Einzelne meistens nicht alleine erschliessen kann. Im Council  aber, wo sich alle Mitgliedern eine gemeinsame Mitte teilen, wird der “Kreis” zum Lehrer, Heiler und Ratgeber. 

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